Wasted @ Club Transmediale Berlin 04.02.2005



Manche Dinge werden von tanzenden K?rpern einfach besser verstanden



Wenn man das hippe, nur zuf?llig auf den Breakcore-Floor geratene Transmedialenpublikum und die Gabber-Skins bzw. den Typ, der "Deutschland!" rief und die, die drumherum standen und ihm nicht auf die Fresse gegeben haben, von der Menge subtrahiert h?tte, w?re es noch eine wirklich tolle Party geworden. Das Line-Up war einfach nur gro? (ich kam, als Noizecreator die B?hne innehatte, es folgten Duran Duran Duran und Donna Summer aka Jason Forrest, verpasst habe ich u.a. Drop the Lime), mein Herz freute sich an Bassschl?gen in die Magengrube, vertrackter Rhythmik, Mash-Up Irrsinn und waghalsigen Tempi im ?berfluss.



Fein gemacht. Sehr fein. Andererseits die nicht wirklich neue, aber doch bisher nicht so klare Erkenntnis, dass das, was mir diese Musik bedeutet, was ich darin sehe und daran sch?tze mit dem, was die meisten anderen dort suchen, kaum etwas zu tun hat, und mit der Eigenwahrnehmung der Protagonisten auch nur Spuren. Mir sind die Fragen von musikalischer Form, musikalischem Inhalt und angemessenem Ausdruck zu wichtig.



Auch das hier, das als schmerzliche Bewu?twerdung funktionieren k?nnte, eben nicht als Verdr?ngung, dient wieder nur der Bet?ubung. Wirklich? Noch bin ich verwirrt.



5.2.05 23:31
 
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